Mittwoch, 18. Juni 2014

Kein Ende in Sicht

Was tun bei Stau?


Kein Ende in Sicht...
Die Sonne brennt auf den Asphalt, die Luft flimmert dank der unsäglichen Hitze und der Fahrtwind hat sich bei einer Geschwindigkeit von durchschnittlich zwei km/h verabschiedet. 

Schön, wenn man auf der Autobahn als Fahrer die Gelegenheit haben könnte, zu schreiben und das Navi in regelmäßigen Abständen fragt, ob man in den “Zu-Fuß-Modus” umschalten möchte… Wenn es jetzt schon so ausschaut, wie soll es dann werden, wenn die Sommerferien beginnen? Da wird keine Autobahn leer bleiben und die Umfahrungsstraßen bieten ebenfalls zu wenig Platz für so viele Menschen auf einmal.

Klar, man kann vorbeugen, indem man

zu Uhrzeiten losfährt, an denen die meisten Leute noch schlafen

 
vor Fahrtbeginn mehr Zeit für die Strecke einplanen

 
rechtzeitig die Verkehrsnachrichten einschaltet um frühzeitig eine Umfahrung der stehenden Fahrzeuge zu kennen

 
sich nicht an den Ferienbeginn hält und entweder ein paar Tage früher oder ein paar Tage später losfährt

 
sofern man keine schulpflichtigen Kinder hat oder sich die Arbeitszeiten nach den Schulferien richten, seinen Urlaub außerhalb der Saison 
       einplant. (Dann sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten häufig
       günstiger


 
Urlaub auf Balkonien/Terrassien macht


Doch auch mit diesen Vorsichtsmaßnahmen lässt es sich manchmal einfach nicht vermeiden, im Stau zu stehen. Hier gilt es zu allerst Ruhe zu bewahren. Hitzköpfig hin und her zu fahren um zwei Meter weiter voran zu kommen, bringt hier herzlich wenig. Das sorgt nur, in Verbindung mit zu hoher Temperatur, für einen höheren Blutdruck. Und wer das nicht glaubt: je besser alles durchblutet wird, desto wärmer wird es wieder. Genügend Getränke vor Beginn der Fahrt mitzunehmen und griffbereit zu haben, hält den eigenen Wasserhaushalt auf der richtigen Höhe. Natürlich alkoholfrei.

Wichtig ist zudem, egal wodurch der Stau verursacht wird, eine Spur als Rettungsgasse frei zu halten. Bei zweispurigen Autobahnen muss die Mitte frei gehalten werden, bei dreispurigen Autobahnen wird zwischen der linken und der mittleren Spur platz gemacht. Das kann nicht nur Leben retten, sondern hat den tollen Nebeneffekt, dass durch die bessere Erreichbarkeit einer Unfallstelle sich auch der Stau viel besser auflösen kann.

Rechner und Lenkrad
passen nicht zusammen
Nur auf eines sollte man definitiv verzichten: Während des Staus als Fahrer unentwegt auf Navi, Handy oder Laptop rumzutippen. Die Aufmerksamkeit wird auf das entsprechende Gerät gelenkt und ein weiter Unfall durch eigenes Verschulden bzw. Mitverschulden ist schneller passiert als man meinen möchte. Dann lieber, wenns mal wieder länger dauert, man aber keinen festen Termin vor Augen hat... ruhig eine Pause auf einem Rastplatz einlegen. Das spart Sprit und Nerven, die Zeit ist so oder so vorbei. 

Kinder im Fahrzeug haben da weniger Entspannung, da es fix langweilig wird. Je entspannter die Eltern jedoch auf Stau reagieren, desto ruhiger sind auch die Kleinen. "Mama, mir ist laaangweilig", "Papa, wie lang noch?" oder "Sind wir bald dahaa?" dürfte vielen Eltern mehr als bekannt vorkommen. Elektronische Spiele und interessante Filme auf dem Tablet schaffen Abhilfe. Wer seine Kinder jedoch lieber ohne Technik ablenkt, findet HIER ein paar Spiele für die Autofahrt! :)

Bis dahin: ruhige Nerven und eine sichere Fahrt!

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